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Erotische Geschichte

Träge öffnete er die Augen. Ihm bangte vor dem, das ihn da erwarten würde. Er wusste, sie würde neben ihm liegen. Sie, die er vor vier Jahren erst geheiratet hatte, die ihm alles bedeutete und doch auch sie, deren Anblick er in letzter Zeit so schwer ertragen mochte. Er liebte sie, dessen war er sich sicher, doch ihren Körper, nein, den begehrte er nicht. Es fiel schwer, das zu verstehen und noch schwer fiel es ihm, eben dies zu respektieren. Aber, seine Gedanken waren häufig bei der Blondine aus der Buchhaltung. Diese kesse Biene, die ihm schöne Augen machte und beim Laufen so aufreizend mit ihrem Po wackelte. Die zu vernaschen stellte er sich wesentlich spannender vor, als diesen Blümchensex mit Lara.

Schnell huschte er durch die Tür ins Bad. Wenn er leise genug war, konnte er vermeiden, dass sie wach wurde. Er mochte sie aber er konnte sie so früh morgens nicht ertragen. Er wollte sie nicht verletzen und wusste deshalb wohl auch nicht, was er sagen sollte. Auch deshalb störte es ihn, wenn sie so früh aufstand und dann versuchte, ihm ein Frühstück zu machen. Erleichtert stellte er fest, dass sie tief und fest schlief während er sich anzog und für die Arbeit fertig machte. Im Auto drehte er das Radio laut auf, um sich auf die Begegnung mit der Blondine vorzubereiten. Unterwegs holte er sich noch schnell einen Kaffee und war dann der erste an der Arbeit. Lara würde nie dahinter kommen, was ihn so früh an die Arbeit getrieben hatte. Sie war daran gewöhnt, dass er zu unterschiedlichen Zeiten beginnen musste.


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Kaum im Büro, kam auch schon die Blondine vorbei. Sie lächelte ihn an und schien ihn mit ihren Blicken auszuziehen. Er setzte sich und betrachtete ihr Streben. Er wusste, dass er ihr nicht wiederstehen wollte. Allerdings wollte er sich auch nicht zu schnell fangen lassen. Viel mehr sollte sie sich um ihn bemühen und eben das tat sie. Den Ehering an ihrer rechten Hand übersah er großzügig, wusste er doch, dass er die Garantie dafür sein würde, dass sie den Mund hielt. Sie wollte ihren Partner ebenso wenig verlieren wie er das wollte. Er genoss diesen festen Körper und ihre Schenkel, die sich um ihn pressten. Es war so leiht sie zu lieben und so befriedigend zu wissen, dass mit diesem Spaß keine Verpflichtungen verbunden waren. Das war ihm wichtig. Was sollte er mit einer Frau, die nach ein bisschen Spaß womöglich noch mehr verlangen würde?

Er wollte nichts anderes als eine andere Frau besitzen. Eine Frau, die er nicht kannte, die keine Ansprüche stellte. Es tat ihm leid, Lara zu hintergehen aber er konnte nicht anders. Wann sahen sie sich denn noch und wie viel Zeit blieb dabei für die Liebe? Wenn sie sich liebten, war er mit den Gedanken meist woanders und sein Schatz hatte sich in den letzten Jahren sehr gehen lassen. Dazu kam, dass sie sich Kinder wünschte, ein Wunsch, der nicht seiner war und ihm die Lust an der Liebe nahm. Die Blondine hatte ihm geholfen, den Spaß an der Lust wiederzufinden und das war ihm im Moment das Wichtigste und solange Lara davon nichts erfuhr, schien der Plan sicher.