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BDSM - Was ist das?

Der Begriff BDSM ist in gewissem Maß durch die Fachliteratur populär geworden und steht heute für eine Sammelbezeichnung sexueller Vorlieben. Umgangssprachlich wird BDSM in der Regel als Sadomaschismus oder Sado – Maso bezeichnet. Jedoch bezeichnen diese Begriffe das ganze eher ungenauer und haben sich auch nur in der Umgangssprache durchgesetzt. Der Begriff kam aus dem englischen nach Deutschland und umfasst ausgeschrieben die Begriffe Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism. Somit wird offensichtlich, dass in dem Begriff alle vielgestaltigen Gruppen an sexuellen Vorlieben vorhanden sind. Zum Teil wird es bei den Menschen auch als Ledersex bezeichnet. Die Grundzüge des BDSM haben alle eines gemeinsam, die Beteiligten begeben sich freiwillig in ein sehr ausgeprägtes Machtverhältnis und verzichten somit auch auf jede Form von Gleichberechtigung. Derjenige, der letzten Endes seinen „Teil der Macht“ an den anderen abgibt, um aus dem Sex ein absolutes Abenteuer zu machen, charakterisiert sich eben durch eine devote Verhaltensweise. Beide, sowohl der devote als auch der dominante Partner, erzielen durch dies ein erheblichen Lustgewinn. In den meisten Fällen spiegelt sich BDSM als Rollenspiel wieder. Viele der Praktiken, die im BDSM angewandt werden, werden in der Regel bei dem „normalen“ Sex als unangenehm empfunden. Das entscheidende Kriterium bei diesen Praktiken ist trotz allem die Freiwilligkeit. So wird man in keinster Art und Weise zu etwas gezwungen, was man nicht möchte, denn in erster Linie ist es ja das Ziel der Beteiligten diese Form des Sex in vollsten Zügen zu genießen und zu erleben und so kann man davon ausgehen, dass alles im gegenseitig Einverständnis erfolgt. Um das Spiel zu beenden, machen sich die Beteiligten vorher ein Codewort aus, das die Grenze markiert, die von keinem zu überschreiten ist.